Ein Sonnenaufgang, oder eine Idee als Anfang

sonnenaufgang

Ein toller Sonnenaufgang beim Blick aus meinem Fenster, findet ihr nicht auch?

So schön können Neuanfänge sein, denn nichts anderes ist ein Sonnenaufgang: Der Anfang eines neuen Tages. Womit ich schon mittendrin im Thema bin.

Anfänge

Sie begleiten uns nicht nur tag-täglich im Leben. Sie sind auch Teil unseres Schriftstellerdaseins. Wenn ihr auf den Blog Schreibkunst-Kreativ“ schaut, den Mirjam Hoff und ich gemeinsam betreiben, dann steht in einem unserer ersten Beiträge der Satz:

„Am Anfang war das Wort“.

Damit beschäftigt Mirjam sich auch in ihrem Studium. (Ihr müsstet ihr einmal zuhören wenn sie über die Themen spricht, die ihr da so begegnen. Ich höre ihr immer fasziniert zu.) Im Augenblick geht es bei ihr um die Sprache und wie daraus die Schrift geworden ist, die ja letztendlich dazu geführt hat, dass wir Geschichten nicht nur erzählen, sondern auch aufschreiben wollen bzw. können. Ist das nicht spannend?

Um aber auf das „Am Anfang war das Wort“ zurückzukommen: Für uns AutorInnen steht davor eigentlich noch die Idee. Denn wie kann man einen Roman schreiben, ohne dafür eine Idee zu haben?

In meinen Beiträgen „Von wem ist die Geschichte“ und „Geschichten, die die (Roman)Welt nicht braucht“ habe ich das Thema bereits von einer ganz anderen Seite und zum Teil ironisch betrachtet. Aber an dieser Stelle ist es mir um den Ideenklau gegangen, bei dem jemand die fertig ausgearbeitete Idee, im schlimmsten Fall sogar das fertige Buch, eines/einer AutorIn nimmt, und nur den Inhalt ein wenig anders formuliert.

Dabei gibt es auch andere Möglichkeiten, an Ideen zu kommen. Denn es gibt für alles ein Gerüst, auf dem ein Roman aufgebaut werden kann. Zahlreiche AutorInnen haben dazu schon Beiträge verfasst, mit denen sie uns Schreibwilligen bei der Ideenfindung helfen können. Ihr müsst nur einmal „Roman schreiben Ideen finden“ in Google eingeben und schon bekommt ihr viele Tipps.

Aber warum suchen wir überhaupt nach dieser Hilfe? Schließlich hat jeder von uns den Anspruch, etwas Einmaliges zu schaffen? Nun, ich denke, weil wir wissen, dass wir das Rad nicht neu erfinden können. Und manchmal braucht es einfach eine Initialzündung.

Genau darauf baut Mirjams Ideenfinder auf. Es ist kein Ratgeber dafür, wie ihr an Ideen kommen könnt, sondern Mirjam hat fünfzig Grundideen zusammengestellt, anhand derer man für sich persönlich eine komplette Romanidee entwickeln kann. Und sie hat auch noch ausgearbeitet, wie diese Entwicklung vonstattengehen kann.

ideenfinder-db

Und damit habt ihr die Initialzündung.

Ich arbeite dann mal an meinem Roman weiter. An dieser Idee habe ich übrigens auch lange gefeilt. Von einem Grundgedanken über den Plot bis hin zum hoffentlich bald fertigen Roman.

In diesem Sinne lesen wir uns
Eure Rike