Eine Leserunde und die Verbindung zu KOBO

Worte können so missverständlich sein.

Seit Tagen versucht Mirjam Hoff  mich davon zu überzeugen, dass wir zu „Wenn die Physik stimmt“ eine Leserunde abhalten sollen. Das ist doch kein Problem, habe ich mir gedacht.

Eine Runde lesen bekomme ich locker hin.

Also habe ich alles dafür vorbereitet:

Leserunde

Dann kam der Schock! Was meine Mitautorin damit gemeint hat, war:

Eine Runde vorlesen!

Bevor ich nun dafür den Mut aufbringe, habe ich ein paar Fragen an euch:

  • Würdet ihr mir im Fall der Fälle die Daumen halten?
  • Habt ihr ein paar Tipps gegen Lampenfieber?
  • Kennt ihr ein paar Lokalitäten, in denen Mirjam Hoff und vor allem ich angstfrei lesen können?

Es wäre wunderbar, wenn ihr mir dabei helfen könntet. Damit das mit dem Vorlesen dann doch irgendwann klappt.


Aber was hat das nun mit KOBO zu tun?

Im Grunde nicht viel. Ich habe nur daran gedacht, als ich alles für einen gemütlichen Lesenachmittag zusammen getragen habe. Denn „Wenn die Physik stimmt“ kann jetzt auch über KOBO bezogen werden.

An dieser Stelle werden sich viele von euch vermutlich fragen:

Wer oder was ist KOBO?

Darauf gibt es zwei Antworten.

  1. Ist das ein weiterer Buchhändler, über den wir unser Werk in elektronischer Form anbieten.
  2. Ist kobo ein Anagramm aus dem englischen Wort für Buch – also book.

So leicht ist es also, einen Namen zu finden. Man stellt einfach die Buchstaben so lange um, bis daraus ein Ohrwurm wird.

Wobei das mit den Ohrwürmern so eine Sache ist. Nehmen wir zum Beispiel „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers. Der Autor hat darin sehr vielen Künstlern neue Namen gegeben. Und obwohl diese alles andere als eingängig und leicht auszusprechen sind, überlegt man trotzdem immer wieder, wer dahinter versteckt sein könnte. Beispiele gefällig?

Heidler von Clirrfisch  →  Friedrich von Schiller

Jonas Nussrath  →  Johann Strauss

Akud Ödreimer  →  Eduard Mörike

Derer gibt es in dem Buch noch viele. Als ich es gelesen habe, stand für mich aber ehrlich gesagt nicht der Rätselspaß im Vordergrund, sondern einzig und allein das Lesevergnügen.

Aber ich drifte ab, denn über dieses und andere Stilmittel beim Schreiben kann euch Mirjam wesentlich mehr erzählen. Ich wollte euch nur wissen lassen, dass alle, die einen KOBO eReader besitzen, „Wenn die Physik stimmt“ von nun an auch darüber lesen können.

Aber wie auch immer – wir (vor)lesen uns.

Eure Rike